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Schornsteinfeger - Gratulation

Schornsteinfeger-Gratulations-Show

Schorschi, der “glücklichste” Schornsteinfeger der Welt, kommt als Glückssymbol und Stimmungsmacher auf Ihr Fest.  Persönliche Daten über das Geburtstagskind (Hochzeitspaar, Jubilar, ...) werden in einen witzig-spritzigen Vortrag eingearbeitet, so dass die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Ereignis wird.  Als Glück sichernde Geschenke dürfen ein originelles Glückshufeisen, Glückspfennige und ein "lebendiges" Glücksschwein, das von Ihnen oder einem anderen Gast während Schorschi’s Aufenthalt "gespielt" werden darf, natürlich nicht fehlen.

Preis:    150 € (Dauer: ca. 20 Minuten)

Schorschi ist ein wahres Glück für Ihre Veranstaltung!

 

Walk-Acts

Comedy

Gratulationen

Hits for Kids

Moderatoren

Musik

Tanz

Weihnachten

Zauberei

 

Sonstiges

Ihre unverbindliche Anfrage über: Schornsteinfeger@Kuenstlerteam.com

Schornsteinfeger und Schornsteinfegerin

Um Schorschis witzige Laudatio auch visuell noch zu steigern, kann ihn eine reizende Schornsteinfegerin (oder ein Bunny-Häschen) begleiten, welches gerne ein flottes Tänzchen mit dem Geburtstagskind (...) auf´s Parkett legen kann!

Dauer:  20-30 Minuten

Preis:    290  €                                    ... mehr Infos (klicken Sie hier!)

                                                                                                  

Weitere Geschenke:

Lassen Sie den Schornsteinfeger weitere Geschenke, wie ein kleines oder großes Glücksschwein, eine Schweine-Kappe, ein überdimensionales Herz mit der Aufschrift "Ich liebe Dich" ("Happy Birthday, etc.), etc. überreichen und hinterlassen Sie so eine noch bleibendere Erinnerung! Fragen Sie nach unseren aktuellen Angeboten ...

Alle Preise inkl. 7 % USt. und gelten für Privatpersonen! Für Gewerbetreibende und Firmen müssen wir 19 % USt. berechnen, wobei der Nettobetrag gleich bleibt. Die o.g. Preise beziehen sich auf den Raum Köln. Für Auftritte, die außerhalb der Stadtgrenzen stattfinden, werden geringe Fahrtkosten berechnet, die wir Ihnen gerne auf Anfrage mitteilen.

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Schornsteinfeger (Rauchfangkehrer)


Einem Schornsteinfeger zu begegnen, bedeutet Glück. Einen seiner Knöpfe zu berühren noch viel mehr. Denn früher war man froh den guten Mann zu begegnen, damit er den Kamin kehrt. Brach einst ein Feuer aus in den alten Holzhäusern, brannte meist das halbe Dorf nieder. Daher brachte der Rauchfangkehrer einst wirklich Glück wenn man ihn in sein Haus zog.
Oder: Dem Schornsteinfeger, der wegen seiner schwarzen Kleidung an den Teufel erinnere, wurde die Fähigkeit zugeschrieben, den Teufel selbst oder mit seiner Hilfe andere Geister zu bannen. Seither gilt er als Glücksbringer und der von ihm mitgebrachte Ruß als besonderer Schutz gegen Gefahren oder vor Krankheiten. Seine Rolle als Glücksbringer zu Neujahr geht auch darauf zurück, dass die Schornsteinfeger traditionell zu diesem Termin ihre Jahresrechnung legten, und aus diesem Anlass vielfach als erste Gratulanten auftraten.

 

Warum bringen Schornsteinfeger Glück?

Regelmäßig zu Neujahr spielt er neben Kleeblatt und Glücksschwein eine Hauptrolle. Aber woher kommt die Vorstellung Glück zu bekommen, wenn man den schwarzen Gesellen trifft, an seinem Knopf dreht, oder sich von seinen rußigen Händen das Gesicht schwärzen zu lässt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wollen wir einige Jahrhunderte zurückgehen. Im Mittelalter war der Herd, sowie der damit verbundene hölzerne Rauchfang der Mittelpunkt des Hauses. Einen Schornstein gab es noch nicht. Das hatte zur Folge, dass sich dieses brennbare Bauteil infolge Rusansatzes leicht entzünden konnte und somit eine hohe Brandgefahr darstellte.

 Erste Verbesserungen waren Verkleidungen des Rauchfanges mit Lehm und später auch mit Steinen.  Dennoch war die Feuergefahr nicht gebannt, da sich auch dort der abgelagerte Ruß entzündete.  Im 16. Jahrhundert etwa begannen Kamin- und Rauchfangkehrer aus italienischen und schweizer Alpentälern  ihr Gewerbe in Richtung Norden auszudehnen. Diese frühesten Schornsteinfegerarbeiten erfolgten noch in Kombination mit dem Händlergewerbe. Viele Hausbesitzer reinigten ihre Schornsteine noch selbst, so dass gelernte Schornsteinfeger bis zu Beginn des 18.Jahrhunderts nur in den Städten ein größeres Betätigungsfeld fanden. Ein dunkles Kapitel ist Kinderarbeit, da sich diese ideal eigneten die engen Schächte zu kehren. Um 1800 begann die behördliche Regelung und eine Einteilung von Kehrbezirken. Bald erkannte man den Nutzen dieser Brand vorbeugenden Arbeiten, so dass der Schornsteinfeger gern gesehen war und Glück in Form von Unversehrtheit verhieß.

Der Schornsteinfeger

Die Aufgabe eines Schornsteinfegers, auch Essenkehrer, Rauchfangkehrer, Kaminkehrer, Kaminfeger, Sotje oder Schlotfeger (regional) ist die Reinigung und Überprüfung von Schornsteinen und Feuerungsanlagen (auch Feuerstätten genannt).

In Deutschland ist die Häufigkeit der Prüfung der Abgasanlagen und Feuerstätten in Abhängigkeit von den verwendeten Brennstoffen festgelegt. Sie liegt bei 1 bis (in seltenen Fällen) 6 Mal pro Jahr.

In Österreich werden die Kehrperioden ähnlich gehandhabt. Hierbei ist auch die Leistung (KW) einer Feuerstätte ausschlaggebend. So liegen hier die gesetzlich vorgegebenen Kehrungen zwischen 1 - 12 mal pro Jahr. Wobei die Kehrung einmal im Jahr nur dann gestattet ist, wenn die Feuerstätte weniger als in 25 Tagen (pro Jahr) beheizt wird.

Damit ein sicherer Abzug der Abgase gewährleistet bleibt, müssen Schornsteine überprüft bzw. gereinigt werden. Insbesondere bei Feuerung mit festen Brennstoffen in offenen Kaminen, Festbrandöfen, Holz-Zentralheizungen usw. entsteht durch unvollständige Verbrennung Ruß, der sich im Schornstein bei Nichtentfernung entzünden und einen Schornsteinbrand bzw. genau genommen einen Rußbrand auslösen kann. Auch eine Verstopfung des Schornsteins (zum Beispiel durch Laub, Vogelnester oder altersbedingte Schäden am Schornstein) kann zu einer Gefahr werden, wenn es dadurch zu einem Abgasrückstau kommt.

Der Schornsteinfeger überprüft auch den Kohlenmonoxid-Gehalt (CO) im Abgas von Gasfeuerstätten. Kohlenmonoxid riecht nicht und ist in kleinsten Mengen hochgiftig. Überschreitet der CO-Gehalt im Abgas den Wert von 1000 ppm, so kommt es bei einem Austritt des Abgases zu einer lebensbedrohlichen Gesundheitsgefährdung die auch heute noch manchmal tödlich endet. Aus diesem Grund überprüft der Schornsteinfeger mit elektronischen Messgeräten, die zweimal im Jahr von der zuständigen Schornsteinfegerinnung überprüft werden, den CO-Gehalt des Abgases und den richtigen Abzug der Abgase.

Darüber hinaus misst der Schornsteinfeger auch den Abgasverlust einer Heizungsanlage (Umweltschutz). Für den Abgasverlust einer Heizungsanlage gibt es Grenzwerte, die unter anderem vom Baujahr und der Leistung der Anlage abhängen und deren Einhaltung vom Schornsteinfeger überprüft wird.

Für weitere Details siehe den Artikel Abgasmessung.

In Österreich kommt noch die gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenüberprüfung (auch Feuerstättenbeschau genannt) hinzu. Hierbei werden die einzelnen Feuerstätten einer visuellen Kontrolle, hinsichtlich der Zulässigkeit des Auftellungsortes, des Brennstoffs usw unterzogen. Auch die Abstände zu brennbaren Decken, Wänden, Türen u.ä. wird überprüft. Im Zuge dieser Überprüfung wird auch der gesamte Kamin auf Fehlanschlüsse und brandgefährliche sowie bauliche Mängel untersucht. Die zeitlichen Abstände und die Pflicht, dies durchführen zu lassen, werden ebenfalls in den Landesgesetzblättern vorgeschrieben.

Kehrmonopol

In Deutschland gilt das so genannte Kehrmonopol (Gebietsmonopol des Staates) und legt fest, dass Hausbesitzer die gesetzlich vorgeschriebenen Tätigkeiten (Kehrungen, Überprüfungen, Messungen) nur durch den jeweiligen Bezirksschornsteinfegermeister durchführen lassen dürfen. Gesetzliche Grundlage dafür ist das Schornsteinfegergesetz von 1969, das auf die Verordnungen über das Schornsteinfegerwesen (1935) zurückgeht, welche die in einzelnen Ländern bereits geltende Einrichtung von Kehrbezirken für Schornsteinfeger für das gesamte Gebiet des Deutschen Reiches vorgeschrieben hat. Flächendeckend wurden die Schonsteinfegerbezirke somit im Dritten Reich eingeführt. Da ab 1935 ein Bezirks-Schornsteinfegermeister das Recht hatte, jeden Raum eines Gebäudes in Augenschein zu nehmen (dies gilt bis heute), war im Dritten Reich damit eine Überwachung der Bevölkerung im Wohnbereich nahezu lückenlos möglich. Ein Bezirks-Schornsteinfegermeister hatte auch Zugriff auf die baupolizeilichen Unterlagen der Gebäude. Dies war auch ein Grund, warum ein "Verstecken" von Personen im Dritten Reich für die "Versteckten" und für die Wohnungsinhaber nach Meldegesetz sehr gefährlich war. Gesetzliche Regelungen des Schornsteinfegerberufes gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert. Damit sollte sichergestellt werden, das jede Feuerungsanlage einer obrigkeitlichen Überprüfung unterliegt.

Da der Bezirksschornsteinfegermeister so eine vor jeglichem Wettbewerb geschützte, lukrative Alleinstellung erhält, ist das Kehrmonopol umstritten, und es gab politische Bestrebungen zu seiner Aufhebung, die nicht nur von EU-Organen, sondern auch von prominenten deutschen Politikern wie dem ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Peer Steinbrück, Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer, Ex-Verbraucherministerin Renate Künast und Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement unterstützt wurden. Andere häufig vorgetragene Kritikpunkte sind die undurchsichtige Gebührenordnung, weiter der Umstand, dass moderne Heizanlagen Reinigungsarbeiten und Abgasmessungen weitgehend überflüssig machen, und die Tatsache, dass eventuell anfallende Reparaturarbeiten ohnehin nicht der Schornsteinfeger, sondern ein Heizungsinstallateur durchführen muss, der dann auch die Messungen kostensparend im Rahmen der ohnehin durchzuführenden Wartung der Anlagen durchführen kann. Was von den Kritikern des Schornsteinfegerhandwerks allerdings meist verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass viele Hausbesitzer ihre Heizungsanlage gar nicht warten lassen, um dadurch Kosten zu sparen, oder dieses erst dann tun, wenn sie vom Schornsteinfeger nach einer Mängelfestellung daraufhin gewiesen werden. Denn eine Wartung durch einen Fachbetrieb wird zwar nach DIN 4755 empfohlen, aber niemand kontrolliert, ob sie auch tatsächlich in jedem Haushalt durchgeführt wird.

Die Schornsteinfegerinnungen entgegnen, dass die Beibehaltung des Kehrmonopols für den einzelnen Kunden innerhalb eines Kehrbezirkes aber auch Vorteile habe, da die Kehrgebühren dadurch relativ niedrig gehalten werden könnten, was allerdings der Tatsache widerspricht, dass die Kehr- und Messungsgebühren in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hoch sind. In anderen Ländern, wie zum Beispiel der Schweiz ist das Monopol vor mehreren Jahren aufgehoben worden. Doch infolge schlechter Erfahrungen mit dem freien Wettbewerb in diesen sicherheitsrelevanten Bereich ist dort nach einer Anhebung der Kehrgebühren um 20 - 30% auch das Monopol jetzt wieder eingeführt worden. Auch in Österreich gibt es zwar keinen "Gebietsschutz", jedoch sind auch hier die Gebühren gesetzlich festgelegt und somit ebenfalls weit über marktüblichen Preisen. Es konnte hier aber zumindest derzeit kein weiterer außergewöhnlicher Anstieg der ohnehin hohen Kehr- und Überprüfungsgebühren durchgesetzt werden.

Außerdem seien moderne Heizungsanlagen durch ihren Aufbau und ihre Wirkungsweise viel wartungsintensiver und reparaturanfälliger als ältere, was allerdings von Herstellern und Heizungsbaufachfirmen bestritten wird. Dies kann allerdings das Kaminkehrermonopol gerade nicht stützen, da der Schornsteinfeger weder Wartungs- noch Reparaturarbeiten zu leisten vermag und es hierzu dennoch des qualifizierten Heizungsbauers bedarf.

Die Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks betonen ihre Unabhängigkeit und sehen sich gerne als Partner des Betreibers, der neutrale Ratschläge rund ums Heizen "kostenlos" (weil ja die "Kehr"-Gebühren unabhängig von einer Tätigkeit zu zahlen sind) erteilt: der Schornsteinfeger misst und stellt fest und der Installateur wartet und repariert. Schließlich betonen die Schornsteinfegerinnungen, dass bei modernen Heizungsanlagen durch geringere Abgastemperaturen viel mehr Verbrennungsrückstände in den Kesseln und den Abgasrohren entständen, die dann gereinigt werden müssten. Es erscheint Gegnern des Schornsteinfegermonopols jedoch fraglich, ob es für derart einfache Tätigkeiten teurer und damit volkswirtschaftlich nachteiliger Aufrechterhaltung überkommener Regelungen bedarf. Reinigungsarbeiten könne auch der Anlagenbetreiber oder der Heizungsinstallateur durchführen.

Die Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks betonen ihre Unabhängigkeit und sehen sich gerne als eine Art Vermittler zwischen dem Kunden und dem Heizungsinstallateur: der Schornsteinfeger misst und stellt fest und der Installateur wartet und repariert. Diese Unabhängigkeit gewährleiste auch eine objektive Beurteilung der Heizungsanlage und der Rauch- bzw. Abgasführung. Ein gefährlicher Fehler könne so einfach bemängelt werden. Die Kontrolltätigkeit der Schornsteinfeger schütze nach Ansicht der Lobbyisten Leben, Gesundheit und vor Sachschäden, und sei also gar als öffentliche Aufgabe zu sehen. Die Rauchfangkehrer bzw. Schornsteinfeger seien somit die "Polizei der Wärmeerzeuger", und den Polizisten könne man sich auch nicht aussuchen... Die Kritiker wenden ein, dass beides auch bei monopolfreien Strukturen unproblematisch und deutlich kostengünstiger zu gewährleisten wäre, und verweisen auf den Umstand, dass nach Aufhebung des TÜV-Monopols für die Prüfung der Verkehrssicherheit von Kraftfahrzeugen einerseits die Kosten hierfür deutlich gesunken sind und andererseits die Verkehrssicherheit keine Einbußen erlitten habe.

Das Schornsteinfegergesetz birgt auch noch andere Eigenheiten: so sollte der Schornsteinfeger in seinem eigenen Kehrbezirk wohnen und Mitglied der freiwilligen Feuerwehr sein.

Dienstleistungen

Glücksbringer

Die schwarzen Männer (und Frauen) gelten in weiten Teilen der Welt als volkstümliche Glücksbringer. Wer sie berührt hat Glück im neuen Jahr.

Früher war es eine Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war oder schlecht zog, dann konnten weder die Mahlzeiten zubereitet werden noch wurde es warm im Haus, auch eine Vergiftung durch Rauchgase konnte eintreten oder der angesammelte Ruß konnte sich entzünden und so zu einem Wohnungsbrand ausarten. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer die Rettung. Er säuberte den Kamin (Esse, Schlot, Schornstein) und es war wieder möglich, zu kochen und zu heizen. So brachte er das „Glück“ zurück.

Weblinks

Selbstdarstellungen:

Kritisches:

Österreich:

Schornsteinfeger - Gratulation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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